STADTMUSEUM AKTUELL

Made in Japan - Batteriespielzeug von 1950-1970
30. November 2014 - 1. Februar 2015

Leben nach Luther - Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses
10. Dezember 2014 - 11. Januar 2015

Festvortrag
Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger: "Pfarrvolk und Pfarrersleut" - eine nicht immer einfache Beziehungsgeschichte
6. Januar 2015, 17 Uhr







 

 

 

 

 

 


 

 



 

 

 

 

 

Aktuelle Sonderausstellungen


"Made in Japan - Batteriespielzeug von 1950-1970"

30. November 2014 - 1. Februar 2015

Die Ausstellung „Made in Japan – Batteriespielzeug von 1950 bis 1970“, die das Stadtmuseum im Spital Crailsheim bis zum
1. Februar 2015 zeigt, ist ein Stück globale Alltagsgeschichte. Ab den 1950er Jahren eroberten japanische Produkte, darunter Spielzeug, zunehmend den Weltmarkt. Von Batterien betriebene, bunte, bewegliche, manchmal sogar blinkenden Figuren aus Japan hielten vor allem in amerikanischen Kinderzimmern Einzug: Frankensteins Monster, die eifrig tippende Sekretärin „Miss Friday“, der schlappohrige Hundechefkoch, die nach Fischen angelnde Katze. In einem Film sind die Bewegungen der kuriosen Figuren zu sehen. Das fantasievolle Design wirkt im Rückblick zum Teil wie Pop-Art und nimmt stückweise den heute in Grafik und Spielzeug allgegenwärtigen "Manga-Stil" vorweg. Die gezeigten Batterieautomaten und originalen Verpackungen sind Teil der Sammlung von Rosemarie und Götz Weidner, München. Die Ausstellung ist die Fortsetzung des Blockbusters mit der Affencombo:„Zieh mich auf!“, in der Figuren mit Uhrwerkantrieb zu sehen waren.


"Burger Chef", © Foto Weidner
"Frankensteins Monster", © Foto Weidner
"Miss Friday Typist", Japan 1950er Jahre, © Foto Weidner
"Lady Pup Gardener", © Foto Weidner
"Telly Bear", © Foto Weidner
"Fred Flintstone on Dino", © Foto Weidner


Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses.
10. Dezember 2014 - 11. Januar 2015

Eine Wanderausstellung des Deutschen Historischen Museums in Kooperation mit der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Internationalen Martin Luther Stiftung. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Hort universeller Bildung und bürgerlichen Lebens, Vorbild christlicher Lebensführung, Ursprung von Literatur, Philosophie und Wissenschaft: das evangelische Pfarrhaus als Lebensform ist seit Jahrhunderten Projektionsfläche gesellschaftlicher und familiärer Ideale sowie identitätsstiftendes Zentrum des Protestantismus. Von 2014 bis 2017 schickt das Deutsche Historische Museum seine Wanderausstellung "Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses" bundesweit auf Reisen. Hervorgegangen aus der gleichnamigen umfassenden Sonderausstellung präsentiert sie auf 30 Bild- und Texttafeln Themen vom Ursprung des evangelischen Pfarrhauses bis zur Gegenwart. Ergänzt wird die Prasentation durch Modelle, Medienstation und museumspädogogische Elemente.


Das Stadtmuseum im Spital, die Evangelische Gesamtkirchengemeinde und der Evangelische Kirchenbezirk Crailsheim haben sich zusammengetan, um diese Wanderausstellung in Crailsheim in der Spitalkapelle präsentieren zu können. Sie wird nur an vier Orten in Württemberg gezeigt: zuerst in Crailsheim vom 10. Dezember 2014 bis 11. Januar 2015.



Festvortrag
Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger: "Pfarrvolk und Pfarrersleut" - eine nicht immer einfache Beziehungsgeschichte
6. Januar 2015, 17 Uhr


Das Verhältnis zwischen Pfarrer und Gemeinde war seit der Reformation auch ein Verhältnis zwischen Pfarrfamilie und 'Pfarrvolk': zwischen dem - besonders in Dörfern, in ländlichen Regionen - oft einzigen Gelehrten und den sogenannten einfachen Leuten. Verbunden waren beide Seiten im Alltag durch die Realien der Ökonomie, weil zur Pfarrbesoldung - ebenfalls seit der Reformation - "Naturalien" gehörten. Damit waren vielfältige Wechselbeziehungen verbunden. Auch die Pfarrfrauen und "Pfarrerskinder" boten Brücken zwischen Pfarrhaus und Gemeinde, nicht selten aber auch schwierige, belastende Situationen. Diesen historischen Faktoren in ihrem Wandel geht der Vortrag nach, und er fragt nach deren Wirkungen - und danach, wie sie bis in die Moderne Spuren hinterließen.

Die Referentin ist Volkskudlerin und Mitglied im Verein für württembergische Kulturgeschichte. Sie hat auch hohelohisch - fränkische Wurzeln. Als Sprecherin des Fachbereites prägte sie die Ausstellung maßgeblich mit. Es ist mit einem höchst unterhaltsamen und informativen Vortrag zu rechnen. Anschließend steht sie für Gespräche und Rückfragen zur Verfügung.


Johan Peter Hasenclever: Die Pfarrerskinder, um 1847 © Sammlung Volmer, Wuppertal

Stadtmuseum im Spital

Spitalstraße 2
74564 Crailsheim
Tel.: 07951/403-3720
Fax: 07951/403-2720
info.stadtmuseum(at)crailsheim.de

Öffnungszeiten Stadtmuseum im Spital:

Mittwoch: 9.00 Uhr - 19.00 Uhr
Samstag: 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Heiligabend, Silvester und Karfreitag geschlossen

Info für Menschen mit Handicap:

Der Zugang zu den Museumsräumen ist mit Rollstuhl leider nur zum Teil möglich.

Eintritt:

ständige Abteilungen frei
Sonderausstellungen unterschiedliche Eintrittspreise

Führungen nach Vereinbarung

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