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Stadtgeschichte als Kulturgeschichte des Todes

Abteilung "Stadtgeschichte als Kulturgeschichte des Todes"
Abteilung "Stadtgeschichte als Kulturgeschichte des Todes"

Unter einem ungewöhnlichen Blickwinkel wird Stadtgeschichte in einer Abteilung präsentiert, in der es um Totenbräuche und Trauersitten geht.

Da diese nicht nur Auskunft über den sich wandelnden Umgang mit dem Tod geben, sondern auch über Lebensbedingungen und -formen einer jeweiligen Zeit, ist im Stadtmuseum im Spital eine Kulturgeschichte des Todes unter stadtgeschichtlichen Aspekten konzipiert worden. 

Einer der Schwerpunkte der Ausstellung sind Totenerinnerungstafeln für Kinder vom Ende des 18. Jahrhunderts, in denen sich ein Wandel im Umgang Hinterbliebener mit dem Tod andeutet, der bis in unsere Zeit wirksam blieb: Die Erinnerung und Trauer der Hinterbliebenen wird wichtiger als Jenseitsvorstellungen.

Epitaph für Margareta Priester          Teilstück eines Epitaphs

Teilstück eines Epitaphs
Teilstück eines Epitaphs
Schützenscheibe mit Stadtansicht und Auferstehung eines Toten, um 1785
Schützenscheibe mit Stadtansicht
und Auferstehung eines Toten, um 1785
Detail aus dem Epitaph für Margarete Priester, 1654
Detail aus dem Epitaph für Margarete Priester, 1654