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Abb. Rosemarie Stuffer: Poupée , 2005, Ton/Raku, Stahlgewebe, H 56 cm
Abb. Rosemarie Stuffer: Poupée , 2005, Ton/Raku, Stahlgewebe, H 56 cm

Rosemarie Stuffer: Poupées
15. Juli - 27. August 2017
Eröffnung: 14. Juli 2017, 19:00 Uhr

Ton und Stahldrahtgeflecht sind die Ausgangsstoffe für Rosemarie Stuffers Plastiken: organische, dennoch abstrahiert aufgefasste menschliche Körper. Ihre archaisch anmutenden meist weiblichen Figuren wirken zugleich kompakt und zerbrechlich. Die von Rissen durchzogene raue und schrundige Oberfläche, die erdigen Töne, erzeugen den Eindruck als ob sich die Figuren im ständigen Wandel oder im Zustand der Zersetzung befänden. Rosemarie Stuffer mischt unterschiedliche Materialien und experimentiert mit verschiedenen Techniken. Viele ihrer Figuren entstehen in der aus Japan stammenden Rakutechnik, bei der die Werkstücke nach dem Brand nicht langsam abkühlen, sondern aus den 1000 Grad heißen Ofen mit einer Zange herausgezogen werden.

Rosemarie Stuffer, geb. 1941 in Berlin, absolvierte zunächst eine Ingenieursausbildung und war als Stadtplanerin tätig. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Munch, Nordrhein-Westfalen.